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MESA /TESE |
Ist überhaupt kein Spermium im Samenerguss vorhanden, z.
B. bei inoperablen Samenleiterverschlüssen oder nach Tumoroperationen,
heißt dies nicht, dass die Medizin am Ende ist. Oft befinden
sich befruchtungsfähige Spermien im Nebenhoden oder Hoden.
MESA steht für epididymale Spermienaspiration und meint
die Gewinnung von Spermien aus dem Nebenhoden. TESE steht für
testikuläre Spermienextraktion. Dabei wird eine Gewebeprobe
(Biopsie) aus dem Hoden entnommen. Durch diese Verfahren können
in bis zu 75% der Fälle doch noch Spermien gefunden werden.
Beide Verfahren werden mit der Mikro-Injektion
kombiniert.
Die Entnahme des Hoden- oder Nebenhodengewebes ist ein kleiner
chirurgischer Eingriff. Das Gewebe kann anschließend tiefgefroren
werden. Die Entnahme ist oft nur einmal notwendig.
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