Zentrum für Künstliche Befruchtung, Ambulante Operationen, Gynäkologie, Geburtshilfe
 
 
 
 
 
 

Dr. med. Rainer Rau

Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe

Weidenfelder Straße 1
73430 Aalen

Tel. (0 73 61) 6 20 21
Fax (0 73 61) 6 20 26
   
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Kryokonservierung (Einfrieren von Eizellen)
Nach der hormonellen Stimulation lassen sich durchschnittlich 3-10 Eizellen gewinnen. Dies ist auch erwünscht, da nicht alle Eizellen für die Befruchtung geeignet sind. Pro Zyklus dürfen maximal 3 befruchtete Eizellen in die Gebärmutter übertragen werden, um das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft zu begrenzen.

Wenn die Spermien in mehr als 3 Eizellen eingedrungen sind, aber noch keine Verschmelzung der Erbanlagen stattgefunden hat (Vorkernstadium), besteht die Möglichkeit, diese Zellen einzufrieren, sofern sie dafür als geeignet erscheinen. Solange die Erbinformationen von Vater und Mutter noch nicht verschmolzen sind, gilt die Eizelle mit dem Spermium noch nicht als Embryo, also noch nicht als "werdendes Leben".

Die Eizellen können in späteren Zyklen aufgetaut und - wie üblich, nach der Verschmelzung, also im Embryonalstadium - in die Gebärmutter übertragen werden. Das Verfahren ist bewährt und sicher, führt jedoch möglicherweise zu niedrigeren Schwangerschaftsraten als bei nicht tiefgefrorenen Eizellen. Auch entwickeln sich nicht alle aufgetauten Eizellen zu Embryonen weiter.

 

Krebserkrankung bei jungen Männern
Hodenkrebs, Lymphdrüsenkrebs sowie Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis kommen bei jungen Männern vor und haben gute Heilungschancen. Bei späterem Kinderwunsch kann vor einer geplanten Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie Samen oder Hodengewebe eingefroren werden und über Jahre gelagert werden.

 

Krebserkrankung bei jungen Frauen
Auch bei jungen Frauen ist vor einer Tumoroperation oder Chemotherapie oder Bestrahlungdie Kryokonservierung von befruchteten Eizellen oder Eierstockgewebe möglich.
Da die Formalitäten oftmals sehr schnell bewältigt werden müssen, werden diese Patienten mit absoluter Priorität behandelt.