Zentrum für Künstliche Befruchtung, Ambulante Operationen, Gynäkologie, Geburtshilfe
 
 
 
 
 
 

Dr. med. Rainer Rau

Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe

Weidenfelder Straße 1
73430 Aalen

Tel. (0 73 61) 6 20 21
Fax (0 73 61) 6 20 26
   
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In-vitro-Fertilisation (IVF)
Besteht keine Aussicht, dass Sie mit den anderen geschilderten Möglichkeiten schwanger werden, bietet sich die In-vitro-Fertilisation an. Dies ist der Fall, wenn z. B. die Eileiter irreparabel geschädigt sind, eine Endometriose vorliegt, die Zeugungsfähigkeit des Mannes deutlich eingeschränkt ist, die Sterilität durch die Bildung von Antikörpern bedingt ist oder keine Ursache gefunden werden konnte.

Bei dieser Form der Behandlung erfolgt die Befruchtung außerhalb des Mutterleibes: Ei- und Samenzellen werden in einer Glasschale zusammengebracht und nach der Befruchtung über einen dünnen Schlauch (Katheter) zurück in die Gebärmutter gegeben.

In unserem IVF-Zentrum führen wir sowohl homologe als auch heterologe In-vitro-Fertilisationen durch (homologe IVF: mit Samen des Partners; heterologe IVF: mit Fremdsamen).

In einem ersten Schritt werden die Eierstöcke mit Fruchtbarkeitshormonen zur Reifung mehrerer Eizellen angeregt. Dies erhöht die Erfolgsaussichten der Behandlung. Es werden die gleichen Präparate wie bei einer normalen Stimulation verwendet, jedoch in höherer Dosierung.


schematische Darstellung der In-vitro-Fertilisation


Gewonnen wurden die Präparate bislang aus dem Urin von Frauen, die in den Wechseljahren sind. Seit 1996 gibt es aber auch biotechnologisch hergestellte Fruchtbarkeitshormone (Follitropin), die durch absolute Reinheit gekennzeichnet sind. Es wird weniger Hormon zur Stimulation benötigt. Die Präparate haben immer die gleiche Qualität.

Mit Hilfe des Ultraschalls und einer feinen Nadel werden die Eizellen meist durch die Scheide gewonnen. Anschließend werden die gewonnenen Eizellen mit den Samenzellen in einer Nährflüssigkeit im Labor zusammengebracht.

In der Regel verbleiben Ei- und Samenzellen 24 Stunden in einem Wärmeschrank bei 37°C. Nach dieser Zeit prüfen wir, ob es zu einer Befruchtung gekommen ist. Wenn ja, übertragen wir nach weiteren 24 Stunden maximal drei befruchtete Eizellen in die Gebärmutterhöhle (Embryotransfer).